Aktien sind Wertpapiere die von Aktiengesellschaften ausgegeben werden. Mit dem Kauf einer Aktie wird der Anleger zum Aktionär und erwirbt einen verbrieften Anteil am Kapital eines börsennotierten Unternehmens. Aktien werden weltweit an den Börsen gehandelt, ihr Wert bemisst sich nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage. Rasante Wertsteigerungen sind ebenso möglich wie
dramatische Kurseinbrüche, die im Totalverlust des Anlegerkapitals enden. Aus diesem Grund gehört die Aktie zu den hochriskanten spekulativen Formen der Geldanlage. Zahlreiche Börsenexperten publizieren Analysen, Statistiken und Kaufempfehlungen in diversen Börsenbriefen. Den Wert dieser „Geheimtipps“ muss in Frage gestellt werden, denn die Kursentwicklung einer Aktie ist nur sehr bedingt vorhersehbar.
Die Kursentwicklung
Der Aktienkurs wird durch die Kauf- und Verkaufaufträge der Anleger bestimmt. Diese handeln aus höchst unterschiedlichen Motiven. Häufig sind es Quartalszahlen, Gewinnwarnungen, Auftragslagen, Unternehmensübernahmen, politische Entscheidungen und ähnliches, die den Aktienkurs steigen oder fallen lassen. Der private Kleinanleger hat Mühe sämtliche relevanten Faktoren zu überblicken und die Folgen abzuschätzen. Erfolgreiche Aktienhändler bauen auf langjährige Erfahrung und gute Kontakte in die Finanzwelt um die richtigen Entscheidungen zu fällen. Am Aktienmarkt ist rationales Kalkulieren gefragt. Gier und Angst sind denkbar schlechte Ratgeber. Die richtige Mischung auf Wissen, Geduld und Risikobereitschaft führt zum Erfolg.
Das Aktiendepot
Private Anleger benötigen ein Aktiendepot für die Aufbewahrung ihrer Wertpapiere. Dieses ist bei jedem Kreditinstitut oder einem Online-Broker erhältlich. Für die Depotführung können anbieterabhängig Gebühren anfallen. Kauf- und Verkauforder sind generell kostenpflichtig. Mit Hilfe von Orderzusätzen kann der Anleger den Auftrag an bestimmte Voraussetzungen knüpfen.
Die Frankfurter Börse ist eine der größten in Europa. Die Frankfurter Börse ist die bedeutendste deutsche Börse und besteht in der jetztigen Form bereits seit 1879.